Stromverbrauch Computer

Energie effiziente PC
Energie effiziente PC
Stromkosten senken
Stromkosten sparen
PC Peripherie

Gewaltige rund 60 MRD. Kilowattstunden an Strom verbrauchen PC zusammen mit dem TV jährlich in privaten Haushalten. Diese enorme Menge ließe sich ohne Einbußen an der Leistungsfähigkeit drastisch reduzieren. Viele in privaten Haushalten noch verwendete Geräte arbeiten beispielsweise mit dem massenhaft verbauten, jedoch als Stromfresser bekannten Pentium IV. Auch der Wirkungsgrad der verwendeten Netzteile ist nach heutigen Maßstäben diskussionsunwürdig. Früher, aber unglücklicherweise leider auch heute noch, wurden Netzteile mit einem Wirkungsgrad von 60% verbaut. Das bedeutet, dass bei einem 400 Watt Netzteil gerade einmal 240 Watt an Leistung zur Verfügung standen und 160 Watt in Wärme umgewandelt wurden. Aber auch die Peripherie wie der Bildschirm, oder die Anzahl der in Betrieb befindlichen Geräte tragen zu einem hohen Energieverbrauch bei. Auch ist darauf zu achten, bei welcher Energieabgabe ein Netzteil den besten Wirkungsgrad hat. Es hat schließlich keinen Sinn, ein 800 Watt Netzteil in einen 70 Watt Rechner zu verbauen, da das Netzteil nicht richtig gefordert wird und der Wirkungsgrad in diesem Bereich besonders schlecht ist. Weiterhin brauchen Netzteile eine bestimmte Last, um überhaupt fehlerfrei zu funktionieren.

Im folgenden Artikel finden Sie Möglichkeiten, wie Sie durch Modernisierung erheblich Energie und somit Kosten sparen können.

Energie effiziente PC

Zwei Aspekte sind beim Energie sparen zu berücksichtigen:

Energieeffiziente PC lassen sich durch die Verwendung von ausgesuchten Bauteilen realisieren. PC von Massenherstellern legen aufgrund des Preisdruckes am Markt das Hauptaugenmerk auf den Preis der verbauten Komponenten. Die verbratene Energie nimmt keinen großen Stellenwert ein bei den oft reißerischen Beschreibungen der Geräte in den bunten Prospekten.

Wir bei HDNsystems sehen das ein wenig anders. Ein gesundes Umgehen mit den Ressourcen unserer Erde ist die Pflicht eines jeden Menschen. Wenn alle PCs umgerüstet wären, könnte man eine riesige Menge an Energie einsparen, respektive sie zu anderen Zwecken nutzen.

Basis eines jeden PC stellt das Motherboard dar. Es ist darauf zu achten, dass man ein Board verwendet, welches einen Chipsatz nutzt, der die neuesten Erkenntnisse der Forschung und Fertigungstechniken nutzt, welche Energie einsparen hilft. Der "AMD 785G" Chipsatz ist ein solcher. Unter anderem wird er auf dem sehr empfehlenswerten "MSI 785Gm-E51" verbaut.
Stellt sich nun die Frage, welchen Prozessor man verwenden sollte. Ausschlaggebend ist in erster Linie der Einsatzzweck. Für einen privaten Allerwelts-PC, der zum Arbeiten, für das Internet und für das Spielchen zwischendurch verwendet wird, braucht man keinen Prozessor-Boliden mit höchster Taktrate und 4 Kernen. Kaum ein Programm nutzt diese hohen Taktraten und schon gar nicht 4 Kerne. Solange das so ist, verbauen wir eine Mittelklasse CPU wie den "PhenomII X2 550". Die den Box-Modellen beiliegenden Kühler kann man zwar auch verwenden, diese machen allerdings relativ viel Krach. Aus diesem Grund verbauen wir den Scythe Samurai ZZ. Als Arbeitsspeicher kann eigentlich jeder mit der Spezifikation "PC 10600" (1333 DDR3) verwendet werden. Falls 2 GB genügen, bei XP zum Beispiel, reicht auch ein Riegel. Man verschenkt dann zwar ein wenig Performance, spart aber auch rund 2 Watt an Energieaufnahme. Dazu noch einen DVD Brenner, welcher ruhig nach dem Preis ausgesucht werden kann, sowie eventuell einen Kartenleser und eine gute Festplatte. Da wir mit Samsung sehr gute Erfahrungen machten, verwenden wir eine "Spinpoint F2 HD502hi" mit 500GB und 5400 U/min.. Als Netzteil kommt natürlich nur ein 82+ Netzteil in Frage. Leider gibt es keine effizienten Netzteile mit 250 Watt, deshalb greifen wir auf das "Enermax 385 pro" zurück. Bei 20%, 50% und 80% Last liefert das Enermax eine Effizienz von 83,5%, 84,5% bis maximal 85,5%, somit gehört dieses Enermax Netzteil zu den effizientesten Netzteilen am Markt.Darüber hinaus stehen 0,85 Watt Stromverbrauch im Standbymodus bei ausgeschaltetem Rechner zu Buche, ein ebenfalls absoluter Top Wert.Nun noch die richtigen Bios-Einstellungen und der PC ist komplett. Diese Kombinaion verfügt nun schon über genug Power für die meisten Anwendungen bei einer mittleren Energieaufnahme von ca. 50 Watt. Ein P4 PC mit 3 GHz verbraucht im Vergleich etwa 125 Watt! Abgesehen davon ist unser PC im Betrieb kaum bis gar nicht zu hören, was in leisen Umgebungen einen sehr angenehmer Nebeneffekt dar stellt.

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Stromkosten senken

Stromkosten zu senken
durch Eigenverantwortung ist der zweite große Aspekt.
Sparen ist jedoch nicht nur mit der Verwendung von guter Hardware zu erreichen, sondern auch im hohen Umfang mit dem eigenen Verhalten. Moderne ATX-PC sind auch eingeschalten, wenn sie nicht in Betrieb sind und verbrauchen somit auch Strom. Noch verschwenderischer ist die Verwendung des Stand-By Modus des PC Betriebssystems, des Monitors, oder auch eines Druckers. Abhilfe und zusätzlichen Schutz vor Überspannungen und somit der Zerstörung der empfindlichen elektronischen Bauteile stellen PC Steckdosenleisten mit Master-Slave Funktion dar. Einige davon filtern durch Netzfilter auch Spannungsspitzen aus dem Netzwerk. So können pro Jahr sicherlich rund 100 Euro an Strom eingespart werden. Dieser gesparte Strom hätte ansonsten rein zur Aufheizung des Raumes gedient, ergo verbranntes Geld und unnötige Umweltbelastung.

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Stromkosten sparen

Stromkosten zu sparen
durch Wechsel einen günstigen Stromanbieter ist last but not least eine weitere Möglichkeit, die Kosten zu senken. "Der Strom kommt zwar nach wie vor aus der Steckdose", es gibt jedoch zwischen den Anbietern eklatante Unterschiede bei den Tarifen. Um sein Umweltbewusstsein weiter zu dokumentieren, hat man hierbei jedoch auch die Möglichkeit, seinen Stomanbieter nicht im Hinblick auf den Preis zu wählen, sondern den Fokus für die Wahl auf die Art und Weise der Stromerzeugung zu legen. Atom- oder Kohlekraftwerk stehen in Konkurrenz zu Wind-, Wasser-, oder Solarstrom.
Hier finden Sie einen Link zu einem Stromanbieter Vergleichsportal: Link

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PC Peripherie

Die Peripherie eines PC
also Monitor, Drucker etc., sind auch Geräte mit hohem Stromverbrauch. Am meisten sparen kann man durch den Austausch eines herkömmlichen Röhrenmonitors gegen einen TFT. Ein CRT-Bildschirm (Röhrenmonitor) mit etwa 19" braucht um die 120 Watt, ein TFT (LCD Bildschirm) mit 22" gönnt sich jedoch nur ~50 Watt.

Beim Drucker kommt es auf das Druckvolumen an. Wer nur ab und an einen Brief druckt, der sollte sich einen Tintenstrahldrucker zulegen. Ein Laserdrucker zieht anfangs beim Aufwärmen eine gehörige Portion Strom aus dem Netz. Der Tintenstrahler positioniert seine Druckköpfe und ist einsatzbereit. Bei beiden sollte man darauf achten, dass sie einen richtigen Netzschalter haben. Ansonsten befinden sie sich auch ausgeschalten im standby-Mode und verbrauchen Strom. Weiterhin sollten Drucker nicht mit an eine Steckdosenleiste geschalten werden, da beim einschalten der Leiste die Geräte (die ohne Netzschalter) Strom bekommen und sich betriebsbereit machen. Meist verbraten die Geräte dann unnötig Strom, da sie doch die meiste Zeit nicht genutzt werden. Das selbe gilt für Scanner.

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Selbstverständlich beraten wir Sie gerne und liefern auch einzelne Komponenten oder Komponentenbundles zum Selbstbau.

Letzte Überarbeitung: 17.01.2010


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