SSD richtig installieren

Eine SSD (Solid State Disk) kann ein Laptop oder einen PC erheblich beschleunigen.
Was ist eine SSD? Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich dabei um Flashspeicher in Form einer herkömmlichen Festplatte. Das Handling unterscheidet sich allerdings grundlegend von dem mit einer normalen Festplatte. Da hier keinerlei bewegten Teile vorhanden sind, ergo keine Schreib/Leseköpfe nach den Daten suchen müssen, ist der lesende Zugriff im Vergleich zu einer normalen Festplatte geradezu rasend schnell. Beim Schreiben sieht es nicht ganz so rosig aus, da die Daten nicht einfach überschrieben werden können auf einer SSD, sondern zuvor erst gelöscht werden müssen. Hier findet man auch gleich den größten Nachteil der SSDs, sie erlauben nur eine begrenzte Anzahl von Schreibzyklen. Installiert man nun ein Betriebssystem ganz "normal" auf eine solche Solid State Disk, wird man nicht lange Freude daran haben.

Interessantes:

SSD Techniken

SLC und MLC sind die Kandidaten.
Prinzipiell unterscheidet man 2 Arten von Flashspeicher. SLC (single level cell) und MLC (multi level cell). SLCs erlauben mindestens 100.000 Schreibzyklen. MLCs hingegen speichern rund doppelt so viele Daten wie die SLCs, dieses wird aber erkauft mit einer erheblich reduzierten Anzahl Schreibzyklen.

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SSD Nutzung optimieren

Die SSD Nutzung optimieren
ist die Lösung, ergo auf die SSD nur die statischen Daten zu laden, jene, die sich so gut wie nie ändern. Das bedeutet, man muss man eine 2. Platte herkömmlicher Bauart in den Rechner bauen, auf die man Nutzdaten, Logdateien und die Auslagerungsdatei auslagert.
Weiter sorgen spezielle Kommandos in den Firmwares der Laufwerke dafür, dass die Daten gleichmäßig auf dem Datenträger verteilt werden. Das Stichwort hierbei ist der Trimbefehl. Hier schränkt sich die Auswahl des Betriebssystems schon ein. Den Trim-Befehl kennt aus der Windowswelt nur Win7, bei Linux wird dieser ab der Kernelversion 2.6.33 unterstützt. Apple unterstützt diesen derzeit auch noch nicht, soll aber in der kommenden "Lion" Version implementiert sein. Ohne diese Trim-Geschichte müsste man die SSD händisch vom Datenmüll befreien, was sehr mühsam ist. Ihre etwas ältere SSD können Sie für gewöhnlich mit einem passenden Firmware-Update des Herstellers mit dem TRIM-Befehl nachrüsten. Neue Modelle unterstützen TRIM bereits ab Werk.

Für die Windowswelt sind SSDs ergo erst ab Win7 zu empfehlen, für Linux ab Kernelversion 2.6.33 und für Apple derzeit gar nicht. Hardwaremäßig ist ein vom Motherboard bereit gestellter SATA-Controller ziemlich sinnvoll.

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Installation von Win7 auf der SSD

Kommen wir nun zum eigentlichen Thema, der Installation von Win7:
Als erste Maßnahme muss man zwingend sicher stellen, dass im BIOS der "AHCI"-Modus aktiviert ist. Diese Einstellung findet man bei den Einstellungen für den Controller. Falls noch der ältere "Ide-Mode" aktiviert ist, nutzt Win7 den Trimbefehl nicht. Weiter hat die SSD rund 20% weniger Performance im Ide-Mode.

Nach dem Speichern des BIOS, einlegen des WIN7 Datenträgers und Neustart des Rechners muss man auf die standardmäßige Verschlüsselung des Laufwerks durch das Microsoft-Tool "Bitlocker" verzichten. Dies geschieht folgendermaßen:
Nachdem der PC vom Installationsmedium gestartet ist, kommt man zur Auswahl des Tastaturlayouts und der Sprache. Hier stellt man das Gewünschte ein. Jetzt selektieren Sie "Computerreparaturoptionen" sowie am unteren linken Bildschirmrand "Systemwiederherstellungsoptionen". Die Installationsroutine versucht nun, bereits installierte Windows Versionen zu finden.
Unsere Wahl ist hier: "Verwenden Sie Wiederherstellungstools, mit denen sich Probleme …". Anschließend öffnen wir die "Eingabeaufforderung" mit Mausklick auf den Optionspunkt. Nachfolgende Befehle tippen wir nun in die Konsole ein und bestätigen diese mit "Enter":

  • diskpart
    Aufruf des Partitionsprogrammes
  • disk
    Hier können Sie den Laufwerksbuchstaben der SSD ermitteln
  • select disk X
    Das X mit dem vorher ermittelten Laufwerksbuchstaben ersetzen
  • list partition
    Normalerweise sollten hier bei einer neuen Platte keine Partitionen stehen
  • create partition primary
    Eine neue, primäre Partition wird erstellt
  • select partition 1
    Die erstellte Partition wird ausgewählt
  • active
    Die ausgewählte Partition wird aktiviert
  • format quick
    Die aktivierte Partition wird formatiert

Nach dem Neustart des PC wird nun die Win7 Installation vom Datenträger gestartet und auf die erstellte Partition installiert. Nach der Installation müssen nun eventuell noch weitere Services geändert werden.

  • ReadyBoost
  • Superfetch
  • Prefetcher
  • Boot-Time Defragmentierung

Dazu öffnen wir den Registry Editor (Dazu gibt man "regedit" in das Suchfenster aus und wählt den entsprechenden Eintrag aus) und navigieren zu dem Eintrag
"HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management\ PrefetchParameters".
Die beiden Einträge "EnablePrefetcher" sowie "EnableSuperfetch" ändern wir gegebenfalls auf 0 (Null). Im Startmenü "services.msc" eingeben und "Enter" drücken.Den Dienst „Readyboost" suchen, doppelklick auf den Namen ausführen, den Starttyp von "Automatisch" auf "Deaktiviert" setzen und mit "OK" bestätigen.Ist der Dienst nicht vorhanden, ist Readyboost bereits deaktiviert.

Weiterhin stellt man sicher, dass der Dienst "Defragmentierung" und "Windows Search" ebenfalls deaktiviert sind.

Um die Bootoptimierung zu deaktivieren, ändern wir folgenden Registryschlüssel:
"HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Dfrg\BootOp timizeFunction" auf den Wert "No" setzen.

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Userdaten und Auslagerungsdatei konfigurieren

Das Folgende funktioniert nur, wenn man von der Windows-DVD oder einer Bart-DVD bootet und die Schritte als Administrator ausführt. Direkt aus dem System heraus geht das NICHT.Grund ist der systemeigene Schutz der Systemdateien.

Um nun die Schreibzugriffe weiter zu reduzieren, verschieben wir die Userdaten, die Auslagerungsdatei und die Logdateien auf das Laufwerk herkömmlicher Bauart. Das ist allerdings auch wieder mit ein wenig Handarbeit verbunden.

Administrator Konto unter Computer-Verwalten_lokale Benutzer und Gruppen-Benutzer-Administrator aktivieren (entklicken auf Fenster „Konto deaktiviert“). Um die Userdaten zu verschieben, booten wir jetzt wieder vom Installationsmedium und drücken bei der Sprachauswahl folgende Tastenkombination:
"Shift-F10".
Damit öffnen wir die schon bekannte Eingabeaufforderung.
Mit Eingabe von "wmic logicaldisk get deviceid, volumename, description" überprüfen wir nun, welche Laufwerksbuchstaben zugeordnet wurden, denn diese können sich temporär verändern. Mit "wmic logicaldisk where drivetype=2 get deviceid, volumename, description" werden nur die Wechsellaufwerke angezeigt.
Um nun den ganzen "Users"-Ordner zu kopieren, verwenden wir den Befehl
"robocopy c:\users d:\users /mir /sec /xj",
wobei wir annehmen, dass Laufwerk C das Installationslaufwerk und Laufwerk D das herkömmliche Laufwerk ist. Ohne zusätzliche Festplatte bezeichnet d das DVD-Rom-Laufwerk. Also erst checken, ob d auch wirklich die neue Festplatte ist.

Herr Dittmann azs der Leserschaft hat mir hierzu noch einige Ergänzungen geschickt, vielen Dank an dieser Stelle:
Beim Setzen des Links für das User-Verzeichnis ist es zwingend erforderlich, dass die Zuordnung der Laufwerksbuchstaben die gleiche wie unter Windows ist. Ist dies nicht der Fall, verweist der Link unter Windows auf ein falsches Laufwerk und das User-Verzeichnis wird nicht gefunden.
Wie in einigen Kommentaren beschrieben, kann dann kein Benutzerprofil geladen werden und beim Versuch sich anzumelden wird die Fehlermeldung \"Die Anmeldung des Dienstes Benutzerprofildienst ist fehlgeschlagen\" ausgegeben.
Wichtig ist, vor dem Setzen des Links die korrekten LW-Buchstaben zuzuweisen. Ich habe dies mit Diskpart und dem Befehl \"assign\" durchgeführt. Danach funktioniert alles wie von Ihnen beschrieben.
Sollte das Benutzerprofil auf Grund der unterschiedlich zugeordneten Laufwerksbuchstaben nicht geladen werden, muss folgender Registrierungseintrag bearbeitet werden:
Windows im abgesicherten Modus starten und Regedit ausführen. In der Registry den defekten User unter dem Schlüssel:
\"HKEY_LOCAL_MACHINE\\SOFTWARE\\Microsoft\\Windows NT\\CurrentVersion\\ProfileList\"
ausfindig machen. Wahrscheinlich ist der Schlüsselname mit der Endung .bak versehen. Den Schlüssel umbenennen, also das .bak aus dem Schlüsselnamen entfernen und den Wert \"state\" auf \"0\" setzen. Falls es bereits einen gleichlautenden Key, wie den mit der Endung \".bak\" gibt, diesen vorher in \".old\" umbenennen. Nach einem Neustart des Rechners wird das Profil wieder geladen.
Ich habe dieses Verhalten mehrfach testen können und bin immer zu oben beschriebenen Ergebnis gekommen.

Nun killen wir den alten Ordner per "rd c:\users /s /q", was den alten Ordner ohne Rückfragen löscht. Damit Windows nun mit bekommt, wo sich die Userdaten befinden, erstellen wir den dazu notwendigen symbolischen Link mit
"mklink c:\users d:\users /j".
Nach einem Neustart von der SSD sind alle Userdaten nun auf die herkömmliche Festplatte verschoben und dem System durch den Symlink bekannt gemacht.

Es erreichen mich immer wieder Meldungen, dass die Vorgehensweise nicht funktionieren würde. Wenn man genau der Anleitung folgt, funktioniert das bei mir aber problemlos.

Die Auslagerungsdatei zu verschieben ist weniger kompliziert. Dafür ruft man mit Administratorrechten das Menü "Systemsteuerung" "System" "Erweiterte Systemeinstellungen" auf.
Unter "Leistung" die Schaltfläche "Einstellungen" anklicken.Dann über "Erweitert" auf "Ändern".Hier muss dann als erstes der Haken "Auslagerungsdateigröße für alle Laufwerke automatisch verwalten" entfernt werden. Jetzt kann "C:" ausgewählt, und auf "keine Auslagerungsdatei" umschaltet werden. Mit der Schaltfläche "Festlegen" wird die Änderung bestätigt. Das entfernt die Auslagerungsdatei auf der SSD.Jetzt wäre die Auslagerungsdatei allerdings komplett deaktiviert. Um diese auf eine andere Partition zu legen, wählt man das entsprechende Laufwerk, aktiviert "benutzerdefinierte Größe", gibt als Wert in beiden Feldern die Größe des verbauten RAM ein und bestätigt das mit der Schaltfläche "Festlegen".Nachdem das System neu gestartet wurde, sind die Änderungen aktiv.
Wenn alles ok ist, Administratorkonto wie als ersten Schritt beschrieben, wieder deaktivieren.

Als weiterer Tipp darf gelten, die Optionen Ruhezustand und hybriden Standby zu deaktivieren. Ebenfalls sollte auf Datei-/Ordner-Komprimierung verzichtet werden. Was die Größe der SSD angeht, man sollte mindestens 20% der nominellen Kapazität frei lassen, respektive die SSD groß genug wählen. Für Windows 7 wäre eine 120GB SSD zu empfehlen. Eine etwaig benötigte Verschlüsselung der Daten, kann über das Programm Truecrypt realisiert werden.

<< TIPP!: Wer die Daten per Truecrypt oder Bitlocker verschlüsseln möchte, der sollte darauf achten, keine SSD mit Sandforce-Controller zu verwenden. Dieser Controller erreicht seine gute Performance durch Komprimierung der zu übertragenden Daten. Wird jedoch Komprimierung eingesetzt, so gibt es kaum etwas zu komprimieren, der Controller bietet nur noch mittelmäßige Performance - auch an einem SATA 6G Anschluß.>>
Abschließend ist anzumerken, dass man alles auslagern sollte, was oft Daten auf die SSD schreibt.

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Ältere Laptops mit SSD nachrüsten

Ältere Laptops mit SSD nachzurüsten
ist abhängig von der Hardwareausstattung des Notebooks. Da wir für eine vernünftige Nutzung Win 7 oder ein neues LINUX benötigen, brauchen wir dafür schon eine gewisse Leistung. Ein Pentium M oder Pentium 4 mit ca. 1,6 GHz, sowie 2 GB RAM sollten es schon sein, damit Freude aufkommt. Entscheident für den Einsatz einer SSD ist auch der zur Verfügung stehende Controller. Bei älteren Notebooks ist oft nur eine EIDE-Schnittstelle vorhanden. Hier ist darauf zu achten, dass man sich dann die richtige SSD mit der richtigen Schnittstelle zulegt. Ein SATA-Controller kann bei einem Laptop NICHT nachgerüstet werden. Auch bei der Geschwindigkeit sind Einschränkungen zu verzeichnen. Da die Daten über den langsamen IDE-Anschluß übertragen werden, ist hier die maximale erreichbare Geschwindigkeit der SSD kein Kriterium, da diese wesentlich schneller ist, als die Schnittstelle selbst.
Weiteres Kriterium ist, ob der im Laptop verbaute Prozessor eine 32- oder 64 Bit CPU ist. Das ist entscheident beim Kauf von Windows 7. Bei Linux kann man sich die verschiedenen Distributionen für viele Hardware-Plattformen kostenlos von vielen verschiedenen Servern im Internet herunter geladen und dann auf einen Datenträger gebrannt werden. Welche Win 7 Version man möchte, ist vom Anspruch und dem Geldbeutel abhängig. Für den Hausgebrauch reicht Windows 7 Home Premium, das obere Ende der Fahnenstange ist mit Win 7 Ultimate erreicht. Der Unterschied liegt im Funktionsumfang.

<< TIPP!: In Deutschland dürfen laut Gesetz auch sogenannte OEM-Versionen auf allen PC genutzt werden, auch wenn diese ursprünglich für andere Rechnertypen gelabelt wurde. Diese sind schon einmal für ein paar Euro weniger zu haben >>

Denken Sie beim Aufrüsten des älteren Laptops auch daran, bei Möglichkeit eine weitere Festplatte herkömmlicher Bauart einzubauen. Manchmal werden da bereits Slots vorgesehen, oder mit Hilfe des verbreiteten Multibay-Einschubs zur Verfügung gestellt. Hier stellt Western Digital mit 320 GB momentan die größte Kapazität bei EIDE-Platten her. Nachfolgend sehen Sie Produkte in einer Slideshow, welche empfehlenswert sind.

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Hardwareempfehlung SSD

Hardwareempfehlung für SSD Laufwerke
stellen wir Ihnen hier vor. Für Win 7 sollte man sich schon ein Laufwerk mit 120GB Speicherkapazität gönnen. Ebenfalls sollte der Arbeitsspeicher auf Vollausbau, meist 2x 4 GB, gebracht werden. Sie finden hier auch Festplatten mit SATA-Anschluß für ihre Daten. Windows-Versionen finden Sie in den Produktempfehlungen weiter oben.

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UPDATE:
Die Entwicklung schreitet schneller voran, als ich Zeit finde, hier alles neue zu posten. Beispielsweise gehen die Hersteller nun dazu über, auch SSDs für Server mit den billigeren MLC-Speicher auszurüsten. Sie machen die SSD einfach größer in ihrer Kapazität, geben dem User aber nur einen Teil des verfügbaren Speichers zur Verfügung. Der Rest wird von der Logik der SSD genutzt.

Als Kaufempfehlung dürfen weiterhin die OCZ Solid 3 oder Vertex 3 gelten. Die neueren haben im Produktnamen einen Zusatz wie MAX IOPS, diese kosten aber mehr und bringen unter dem Strich keinen Mehrwert. Von Intel wäre für den Serverbereich die SSD 710 einen näheren Blick wert.
Die Samsung SSD 830 Serie kann momentan bei Verwendung eines Sata 3 Controllers auf dem mainboard ebenfalls empfohlen werden.

Einen näheren Blick sind auch die sogenannten Hyprid-Festplatten. Hierbei handelt es sich nicht um reine SSD, sondern um normale Festplatten, welche zusätzlich einen schnellen Flashspeicher enthalten. Die Logik der Festplatte verschiebt alleine Daten, welche zum Start des Betriebssystems benötigt werden, in den Flashspeicher und beschleunigt so auch signifikant den Start des Systems. Leider hatte ich bisher noch keine solche Platte in Händen, kann ergo auch nichts näheres darüber berichten. Laut den Tests in einschlägigen medien soll das aber zufriedenstellend funktionieren. Das wäre also auch einen Blick wert, ich denke vor allem an ältere Notebooks, bei denen keine 2. Platte eingebaut werden kann. So hat man wenigstens einen Kompromiss.

Bei den Hybrid-Platten kann man zudem auf das Verschieben der Userdaten etc. verzichten, da die Software der Platten alles benötigte selber managt.

Was die Geschichte mit den teilweise vermurksten Firmwareupdates angeht, ist leider keine Verbesserung des unbefriedigenden Zustandes in Sicht. Die Hersteller bekommen das einfach nicht gebacken.

UPDATE:
Dauertests etablierter Fachzeitschriften haben gezeigt, dass die Lebenserwartung von SSDs höher ist, als von den Herstellern angegeben. Sie ließen Spripte im Dauereinsatz Schreibzugriffe simulieren, dabei stellte sich heraus, dass beispielsweise bei Intels SSD320 (40GB), erst nach 35 TB geschriebener Daten die Geschwindigkeit von 100% auf 83% einbrach. Es kann also nur besser werden!

UPDATE:
Ich habe obiges Szenario mit Windows 7 Ultimate gemacht. Unter den Home Versionen ist das Administratorkonto recht eingeschränkt. Hier eine kurze "Quick & Dirty" Anleitung, um an die Adminrechte zu gelangen unter Home für den Administrator:
Zuerst wird die Kommandozeilen-Box mit Administratorenrechten aufgerufen: (Die Eingabeaufforderung findest du unter:
*Windowstaste - Alle Programme - Zubehör - Eingabeaufforderung. Mit rechtem Mausklick anklicken, als Administrator ausführen (Sicherheitsmeldung bestätigen), dann öffnet sich die Eingabeaufforderung.
Dort dann folgenden Befehl eingeben: net user Administrator /active (inklusive der Leerzeichen).
Das Administator-Konto ist jetzt aktiv und kann nun auch mit den Boardmitteln von Windows 7 Home verwaltet werden.
Dazu gehst du auf: Systemsteuerung - Benutzerkonten und Jugendschutz (nur "Benutzerkonten", wenn du große/kleine Symbole eingestellt hast) - Benutzerkonten - Konten verwalten. Dort Anderes Konto verwalten auswählen. Dort nunden Administrator auswählen und ihm ein Kennwort vergeben.
Bitte daran denken, nicht das Addminkonto für die normalen Dinge am PC verwenden, so hebelt man sich den Betriebssystemeigenen Schutz aus.

UPDATE:
Wie man an den Kommentaren sieht, haben einige User Probleme mit den Profilen. Als ich das so gemacht hatte, funktionierte das einwandfrei. (Herr Dittmann hat mir eine Lösung für das Problem gesendet, diese ist be der Beschreibung für die Profile zu finden.) Das System war ein Windows 7 Ultimate 32.

Letzte Überarbeitung: 13.10.2013


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